Die Darmstädter Merck KGaA und Bio-Techne Corporation (NASDAQ: TECH), ein in Minneapolis ansässiger globaler Anbieter von Life-Science-Werkzeugen, Analysetechnologien und Verbrauchsmaterialien, haben eine verbindliche Vereinbarung geschlossen, wonach Merck, vorbehaltlich üblicher Vollzugsbedingungen, Bio-Techne zu einem Preis von 73 USD pro Aktie in bar erwerben wird.

Der Dienstleister Celerion investiert in neue Geräte und Fachkräfte für sein Bioanalytik-Labor in Zürich. Durch die Integration in seine klinischen Forschungseinheiten in den USA und in Großbritannien ermögliche das Labor ein effizientes Probenmanagement und die schnelle Bereitstellung hochwertiger Daten zur Unterstützung kritischer Entwicklungsentscheidungen.

Drei Gewinner überzeugten im Wettbewerb um den diesjährigen Preis der Stiftung Familie Klee mit ihren innovativen Ideen zur KI-gestützten Überwachung von Frühgeborenen, zu neuartigen Sensoren für die Steuerung von Exoskeletten sowie mit energieeffizienter Chiparchitektur für die Signalverarbeitung von EKG-Daten. Die Preisverleihung findet im Oktober statt.

Shuo Li entwickelt an der ETH Zürich ein Hornhaut-Implantat, das kostengünstig im Labor hergestellt werden kann und Menschen ihre Sehkraft zurückgeben soll.

Wird die Energieversorgung von Pflanzenzellen durch Hitze, Trockenheit oder salzige Böden gestört, bilden die Chloroplasten winzige fingerartige Ausstülpungen und senden darüber ein Hilfesignal innerhalb der Zelle. Damit aktivieren sie Schutzprogramme, die helfen, Schäden zu begrenzen. KIT-Forscher konnten zeigen, dass sich dieser Mechanismus gezielt beeinflussen lässt.

Die Veraxa Biotech AG hat neue Räumlichkeiten in Heidelberg bezogen und damit ihre Laborfläche um mehr als die Hälfte erweitert. Dem weiteren Ausbau der Entwicklungsaktivitäten vor Ort steht damit nichts mehr im Weg.

upscaled_web

Der ZEISS Microscopy Young Researcher Award | Germany 2026 adressiert gezielt junge Start-ups aus der Biotechnologie und Pharmaindustrie, die innovative Ansätze in der optischen Analyse entwickeln. Ziel des Awards ist es, Projekte zu fördern, die einen relevanten Beitrag zur Weiterentwicklung von Forschung und Anwendungen in den Life Sciences leisten.

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die nicht älter als fünf Jahre sind und im Bereich Biotech oder Pharma tätig sind. Voraussetzung ist die Einreichung eines Projektvorschlags, der ein aktuelles wissenschaftliches Thema adressiert und einen klaren Fokus auf optische Analyseverfahren oder bildgebende Technologien legt.

Der Auswahlprozess umfasst mehrere Stufen: Nach der Einreichung werden ausgewählte Kandidaten eingeladen, ihr Projekt vorzustellen und sich mit Experten aus Wissenschaft und Industrie auszutauschen. Die besten Bewerber präsentieren ihre Forschung im Rahmen eines Finalevents bei ZEISS und stellen ihr Projekt vor einer Fachjury vor.

Das Gewinnerteam erhält ein gezieltes Förderpaket, bestehend aus:

  • einer einjährigen Lizenz der ZEISS Imaging Software Suite
  • Beratung durch ZEISS, insbesondere zur Unterstützung bei Finanzierung und Weiterentwicklung
  • Marketingunterstützung, zum Beispiel durch Technotes, User Stories und Social-Media-Kampagnen

Darüber hinaus eröffnet der Award Zugang zu einem Netzwerk aus Wissenschaft und Industrie sowie zu modernsten Technologien für die Weiterentwicklung eigener Projekte. ZEISS stärkt damit gezielt die Förderung von Innovationen in der Mikroskopie und unterstützt Start-ups auf ihrem Wachstumspfad.

Apply now: Reichen Sie Ihren Projektvorschlag bis zum 31. August 2026 ein.

Kontakt:
E-Mail: info.microscopy.de@zeiss.com
Website: https://www.zeiss.com/microscopy/en

tk226_Spezial_cluster

Während sich einige Regionen zunehmend auf bestimmte Technologiefelder  spezialisieren, versuchen andere, durch Kooperationen die kritische Masse zu erreichen, die im internationalen Wettbewerb um Talente, Unternehmen und Kapital notwendig geworden ist.

catalyser 2026_cover_960x540

Ein Printmagazin, mit dem Fokus auf Start-ups aus den Life Sciences. Wie ein Katalysator will es junge Unternehmen in den Lebenswissenschaften mit den richtigen Impulsen voranbringen.

Die Merck KGaA und Saturnus Bio haben eine Forschungspartnerschaft im Bereich genetisch bedingter Herzerkrankungen vereinbart. Ziel ist zunächst die Entwicklung neuer Therapieansätze gegen Erkrankungen des Herzmuskels. Merck zahlte dafür im Voraus 50 Mio. US-Dollar.